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Südlich der Kreisstadt Itzehoe liegt die Gemeinde Breitenburg mit ihren Ortsteilen Alt-Breitenburg und Nordoe mit rund 920 Einwohnern und einer Größe von 1.336 ha.

Der Ortsteil Nordoe hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zu einem sehr begehrten Wohngebiet entwickelt.
Das Schloss Breitenburg mit Spiegelsaal, Rittersaal, Bildergalerie, Thorwaldsen-Galerie, der alten Schlosskapelle
und einem mit einer schmiedeeisernen Krone versehenen Schlossbrunnen stellt eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Region dar.

Eine Vielzahl von Vereinen tragen zum Funktionieren des dörflichen Gemeinschaftslebens bei. So unterhält der BSC-Nordoe eine Sportplatzanlage, eine Mehrzweckhalle und Tennisplätze. Das alle zwei Jahre stattfindende Breitenburger Reitturnier ist über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Auf einem Teil des Geländes des Gutes Osterholz ist südwestlich des Schlosses eine harmonisch in die Landschaft eingebettete Golfplatzanlage
entstanden.
Breitenburg ist Sitz der Amtsverwaltung und war bis 2007 Bundeswehr-Standortgemeinde. Das Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne umfasst eine Gasamtfläche von ca. 38 ha. Hier entstehen z.Z. auf einer Fläche von ca. 11 ha Einfamilien- und Doppelhäuser. Insgesamt können auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne bis zu 120 Wohneinheiten entstehen. Auf einer weiteren Teilfläche ist die Ansiedlung von Gewerbe vorgesehen. Nach jahrelangen Einwohnerverlusten erhofft sich die Gemeinde hiervon nunmehr einen erheblichen Einwohnerzuwachs. Nähere Informationen zu dem Baugebiet erhalten Sie unter http://www.breitenburgpark.de/


Südlich und östlich des neuen Baugebietes schließt sich der ehemalige Standortübungsplatz Nordoe mit einer Gesamtfläche von ca. 437 ha an. Der Standortübungsplatz ist grenzüberschreitend und umfasst Flächen der Gemeinden Breitenburg, Kremperheide und Dägeling. In enger Zusammenarbeit aller Beteiligten
soll hier eine Fläche entstehen, die sowohl den Belangen des Naturschutzes Rechnung trägt, aber auch die Wünsche der Bevölkerung nach Naherholung berücksichtigt.

Geschichtlich interessierte Besucher sollten nicht versäumen, sich den „Tempel von Nordoe“ von 1578 anzuschauen.