Auszug - Baumaßnahmen Klärwerk im Zuge Klärschlammentsorgung Hier: Beauftragung eines Ingenieurbüros  

Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Oelixdorf
TOP: Ö 4
Gremium: Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Oelixdorf Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 28.08.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 20:25 Anlass: Sitzung
Raum: Feuerwehrgerätehaus Oelixdorf
Ort: Oberstraße 56, 25524 Oelixdorf
VO/036/2018/Oelix Baumaßnahmen Klärwerk im Zuge Klärschlammentsorgung
Hier: Beauftragung eines Ingenieurbüros
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:3 - Bauamt   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Wortprotokoll

Herr Rentz verliest den Sachverhalt gemäß der Präsentation und berichtet von einer Teilnahme im Beisein von Herrn Janzen an einer Informationsveranstaltung bei der Stadtentwässerung Itzehoe. Im Amt Breitenburg sind die Gemeinden Lägerdorf, Münsterdorf und Oelixdorf von der zukünftigen Unzulässigkeit der Aufbringung von Klärschlämmen auf landwirtschaftlichen Flächen betroffen.

Herr Müßig vom Ing.-Büro IGS betreut die Kläranlage in Itzehoe und ist demzufolge mit den dortigen Gegebenheiten bestens vertraut. Darauf basierend haben die Gemeinden Lägerdorf und Münsterdorf Herrn Müßig bereits den Auftrag erteilt, die in den beiden Gemeinden vorhandenen Klärwerke ebenfalls zu prüfen. Es gilt, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, Klärschlämme in der Art und Weise vorzuhalten bzw. aufzubereiten, dass diese in die Kläranlage Itzehoe eingebracht werden können.

Mit Verweis auf die zu Beginn der Sitzung durchgeführte Klärwerksbesichtigung geht Herr Rentz davon aus, dass zumindest der Klärschlammbehälter mit einem Deckel zu versehen sein wird, um die Vermischung des Klärschlammes mit festen Stoffen, z.B. herabfallenden Ästen,nftig zu vermeiden. Ferner ist zu betrachten, ob und in welcher Konstellation der Klärschlammbehälter weiter betrieben werden kann. In die Kläranlage Itzehoe muss jedenfalls frischer Schlamm eingebracht werden, was eine Lagerfrist von mehr als einer Woche wegen des Einsetzens von Gärprozessen ausschließt.

Herr Janzen bemerkt, dass es im Beschlussvorschlag anstelle von „zu beauftragen“ heißen muss „zu schließen“.

Herr Kröger schlägt vor, anstelle eines massiven Dachs über dem Klärschlammbehälter auch die Anbringung einer Plane oder eines Gitters in Erwägung zu ziehen. Herr Rentz hält die Dachlösung mit einer gewissen Neigung für nachhaltiger, um das Ansammeln von Feststoffen, z.B. in der Mitte der Plane, zu vermeiden. Die Beseitigung des dort anfallenden Gutes würde sich ansonsten als relativ schwierig erweisen.

Beschluss

Es ergeht der folgende Beschluss als Empfehlung an den Finanzausschuss und die Gemeindevertretung:

 

Der Bürgermeister wird ermächtigt, einen Vertrag mit dem ro IGSr die Beratung und Begleitung der Baumaßnahmen an der Kläranlage im Zuge der Klärschlammentsorgung zu schließen. Einer überplanmäßigen Ausgabe wird vorsorglich zugestimmt. Die Mittel werden im 1. Nachtragshaushalt bereitgestellt.

Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis: Einstimmig