Auszug - Umbauprojekt Grundschule Münsterdorf  

Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Münsterdorf
TOP: Ö 7.1
Gremium: Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Münsterdorf Beschlussart:
Datum: Di, 04.06.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:37 Anlass: Sitzung
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Wortprotokoll

Zu diesem TOP begrüßt der Vorsitzender Grell Herrn Braker, der von der Gemeinde als Architekt mit der Vorplanung für den Um- und Anbau der Grundschule beauftragt ist.

Herr Braker präsentiert und erläutert anhand der vorangegangenen Gespräche die Anbaumöglichkeitenr ein weiteres Klassenzimmer mit Gruppenraum (ca. 63 m²).

1. Neubau eines freistehenden Gebäudes zwischen dem Hauptgebäude und dem Multifunktionsraum mit jeweils ca. 4 - 4,50 Abstand zu den vorhandenen Gebäuden.

2. Anbau an das Hauptgebäude mit größerem Abstand zum Multifunktionsraum.

Bei beiden Varianten muss ein Abstand von mindestens 3 Metern zumdlichen Nachbargrundstück eingehalten werden. Der große Baum an der Grenze kann mit der vorliegenden Planung nicht erhalten werden und es bedarf hier der weiteren Abstimmung mit der UNB des Kreises Steinburg.

 

Beide Varianten sehen als Verbindung einen Laubengang vor, damit ein Raumwechsel im Trockenen stattfinden kann.

Im Obergeschoss ist der Umbau des Lehrerzimmers und eines Klassenraumes, sowie entsprechende WC-Anlagen vorgesehen.

 

Herr Schümann ist der Auffassung, dass der Laubengang nicht zwingend notwendig ist. Er bittet die Baukosten in der Kostenschätzung gesondert auszuweisen und schlägt vor, zu gegebener Zeit über den Bau gesondert abzustimmen.

Herr Braker ergänzt, dass der Gang nicht mit Heizungen ausgestattet sein muss und er wird die Bitte von Herrn Schümann für die Erstellung der Kostenschätzung berücksichtigen.

 

Auf Nachfrage erläutert Herr Braker, dass bei der geplanten Maßnahme auch das gesamte Bestandsgebäude bezüglich der Brandschutzverordnung und Energieeinsparungsverordnung (EnEV) betrachtet werden muss. Die ohnehin geplanten Brandschutzmaßnahmen werden in der Maßnahme bereits berücksichtigt. Bezüglich der EnEV ist es möglich entsprechende Ausnahmeanträge bei der Bauaufsichtsbehörde zu stellen, da die notwendigen Modernisierung im Bestand unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen würden.

 

Die Kosten für die präsentierte Planung belaufen sich ersten Schätzungen nach auf rund 800.000 850.000 €. In Anbetracht dieses finanziellen Volumens wird erneut um eine strukturierte Kostenschätzung gebeten, damit über einzelne Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt entschieden werden kann.

 

Vorsitzender Grell bedankt sich bei Herrn Braker für seine Ausführungen.

Beschluss

 

Abstimmungsergebnis

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Grundriss Vorentwurf EG 2 (267 KB)