Vorlage - VO/040/2018/Bburg  

Betreff: Einführung einer Budgetierung im Haushaltsplan
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:4 - Amt für Finanzen   
Beratungsfolge:
Gemeindevertretung Breitenburg Entscheidung
03.12.2018 
Sitzung der Gemeindevertretung Breitenburg ungeändert beschlossen   
Finanzausschuss der Gemeinde Breitenburg Vorberatung
12.11.2018 
Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde Breitenburg ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

Die Gemeindevertretung beschließt, im Haushaltsplan der Gemeinde Breitenburg eine Budgetierung einzuführen. Die haushaltsrechtlichen Vorgaben sind in der 1. Nachtragshaushaltssatzung 2018 aufzunehmen.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Die Amtsverwaltung setzt seit dem 01.01.2018 ein neues Buchhaltungsprogramm ein. Die Haushaltsmittelprüfung erfolgt bei diesem Programm auf einer Budgetebene. Das bisher eingesetzte Programm prüfte die zur Verfügung stehenden Mittel je Produktsachkonto.

 

Gem. § 20 GemHVO-Doppik können die Erträge und Aufwendungen bzw. Einzahlungen und Auszahlungen für Investitionen eines Teilplanes, im Haushaltsplan Kostenstelle genannt, zu einem Budget verbunden werden. Innerhalb der Budgets sind die Aufwendungen bzw. Auszahlungen gegenseitig deckungsfähig, so dass die Einzelansätze voll ausgeschöpft und überschritten werden dürfen, so lange die Summe des Gesamtbudgets nicht überschritten wird.

Folgendes Beispiel hierzu aus dem Bereich Straßenbeleuchtung im Haushaltsplan der Gemeinde Breitenburg:

Insgesamt stehen in dem Budget für Unterhaltung und Stromkosten 12.600 € zur Verfügung.

Für die Stromkostenabrechnungen wurden 9.600 € eingeplant, abgerechnet werden jedoch 10.000 €. Es würde somit eigentlich eine überplanmäßige Ausgabe von 400 € entstehen.

Bei der Budgetierung werden diese Mehrausgaben jetzt durch Minderausgaben bei den Unterhaltungskosten gedeckt. Erst wenn der Gesamtbetrag in Höhe von 12.600 € überschritten wird, entsteht eine überplanmäßige Ausgabe.

 

Die Einführung der Budgetierung würde den Verwaltungsaufwand im Zusammenhang mit den über- bzw. außerplanmäßigen Ausgaben verringern, da sich die Anzahl der Fälle verringern wird.

 

Die Amtsverwaltung schlägt vor, in die 1. Nachtragshaushaltssatzung folgende Budgetregeln aufzunehmen:

 

1. Personalbudget

Die Personalaufwendungen bilden das Personalbudget.

 

2.Bilanzielle Abschreibungen / Erträge aus der Auflösung von Sonderposten

Die bilanziellen Abschreibungen und die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten werden zu einem Budget zusammengefasst.

 

3.Budget je Kostenstelle

Die übrigen Erträge und Aufwendungen sowie Einzahlungen und Auszahlungen unter einer Kostenstelle bilden ein Budget. 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

keine

 

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Anlage/n:

keine